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Die bohrdrahtfreie V-tek Methode

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Über Michael Vitek

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Michael Vitek Dr. Prof inv. UAG

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Die V-Tek Methode:
Hallux- und Vorfußphilosophie

Was wir bieten:

Korrektur von Hallux valgus, Spreizfuß, Schneiderballen und Hammerzehen nach eigenen innovativen Methoden seit 2005:

  • Keine Bohrdrähte
  • Anatomische Korrektur
  • Keine Knochenentfernung oder Verkürzung bei Hammerzehenoperationen
  • Sofortige volle Belastung auch bei maximalen Fehlstellungen
  • Reparaturen von Operationen, die anderswo nicht das gewünschte Resultat gebracht haben

Metallentfernungen sind meist nicht notwendig, denn die Titanimplantate sind voll im Knocheninneren eingebaut. (Bei den meisten anderen Verfahren sind Metallentfernungen Standard, daher ist dort ein zweiter Eingriff notwendig.)

Die Geschichte dahinter

Jede der bisher weltweit bekannten 150 Operationen des Hallux valgus hat zumindest einen Nachteil (allein die große Zahl spricht dafür, dass keine Methode wirklich exzellent ist):

  • Entweder wird die Zehe oder der 1. Mittelfußknochen kürzer oder die Korrektur ist unvollständig oder die Gelenkwinkel werden schlechter, daher kann die Fehlstellung früher oder später wieder auftreten.
  • Oder die Korrektur lässt nach und der 1. Mittelfußknochen geht in die Höhe, was zu Überlastungen der anderen Mittelfußknochen führt und bis zum Knochenbruch (Marschfraktur) reichen kann.
  • Oder es stehen Drähte aus den Zehen heraus, was eine erhebliche Behinderung darstellt und zusätzlich eine Eintrittspforte für Keime darstellt (Infektionen).
  • Oder die Konstruktion ist nicht belastbar und muss wochenlang im Fersenschuh entlastet oder sogar eingegipst werden.

Meist haben diese Operationen aber mehr als einen Nachteil und mit einem einzigen Verfahren, wie es vielerorts immer noch üblich ist, lassen sich nicht alle Fehlstellungen korrigieren.

Hammerzehen werden noch immer fast überall mit der nahezu 100 Jahre alten Operation nach Hohmann (beschrieben 1922) behandelt, bei der der Gelenk bildende Knochenanteil entfernt, also weggeschnitten wird. Eigentlich eine verstümmelnde Operation, die zwar manchmal auch recht gute Ergebnisse liefert, die aber häufig zu kraftlosen Stummelzehen führt und die Entstehung und Ausbildung des Hallux valgus (schiefe Großzehe) erst recht begünstigt, weil die übrigen Zehen der Großzehe keinen Gegenhalt mehr bieten können.

Die Konsequenz daraus

Ich habe daher nach langem Nachdenken und nach unzähligen Skizzen und Versuchen seit 2003 neue Operationsmethoden entwickelt, die zu sehr guten Ergebnissen führen, und es sieht so aus, dass endlich alle Nachteile ausgemerzt sind.

Die Neuerungen

  • Fußoperationen ohne Drähte
  • Implantate im Knocheninneren für eine verlässliche, sichere Hallux- und Hammerzehenkorrektur (bei geringen Fehlstellungen auch mit kleinsten Schnitten - minimal invasiv)
  • Alle sofort belastbar

Neu seit 2005: Die intramedulläre (im Knocheninneren liegende) Platte - mit einem einzigen System (aber verschiedenen Implantaten) je nach Fehlstellung der Großzehe situationsgerecht korrigieren:

  1. Geringe Fehlstellungen bis 14 Grad:
    Hinter dem Köpfchen (subkapital) mit dem Miniplättchen - 30 mm

  2. Mäßige Fehlstellungen bis 18 Grad:
    An der Basis mit der mittleren Platte - 36 mm

  3. Starke Fehlstellungen über 19 Grad:
    Im Mittelfußgelenk (Lisfranc Arthrodese) mit der langen Platte - 55 mm 

DIESE TECHNIK ERÖFFNET BISHER NICHT GEKANNTE KORREKTURMÖGLICHKEITEN, ALLE SOFORT BELASTBAR

Es werden nicht alle Hallux-Formen über einen Leisten geschoren (mit einem Operationstyp behandelt), sondern der Deformität entsprechend am Ort der Fehlstellung korrigiert und mit einer Platte stabilisiert, die sich IM KNOCHENINNEREN befindet.


Fußbeschwerden

Der Fuß ist ein äußerst komplizierter Teil unseres Körpers. Von manchen wird er sogar als "Organ" bezeichnet. Wenn sie gut und einwandfrei funktionieren, nehmen wir unsere Füße eigentlich gar nicht wahr.

Wehe aber, wenn sich nur die kleinsten Probleme einstellen. Wir alle wissen, wie unangenehm ein Steinchen im Schuh ist oder wie entsetzlich drückende oder zu kleine Schuhe sind. Man möchte alles unternehmen, um die Füße zu befreien. Jeder von uns weiß, dass "harmlose" Fußbeschwerden wie Hühneraugen, Blasen durch schlechtes Schuhwerk oder gar Nagelbetteiterungen uns viel mehr plagen können als Probleme anderswo.

Erst recht bereiten uns natürlich größere Fußprobleme umso mehr Beschwerden.

Warum die Füße bei Erkrankungen so dominant sind, erklärt sich aus ihrer exponierten Lage und der geringen Größe ihrer "Bestandteile": Die zarten Knochen mit den kräftigen Sehnen müssen bei der Beschleunigung des Laufens oder Springens ein Vielfaches unseres Körpergewichtes aushalten und alle Strukturen sind auf engstem Raum "zusammengepfercht", sodass ein Problem häufig auch die benachbarten Anteile mit in die Erkrankung hineinzieht. Die vielfach unterschätzte Biomechanik spielt bei der Kraftaufnahme (Resorption der kinetischen Energie) und bei Abrollvorgängen während des Gehens eine enorme Rolle.

Bei der entwicklungsgeschichtlichen Formung des Fußes wurde für eine optimale Funktion ein Kompromiss zwischen Kleinheit und Robustheit eingegangen.

Behandlung von Fußbeschwerden

Die Füße zu behandeln oder zu gar operieren, gehört in erster Linie in die Hände eines erfahrenen Facharztes für Orthopädie und orthopädische Chirurgie. Oft ist die Unterstützung von Orthopädietechnikern und orthopädischen Schuhmachermeistern notwendig.

Die vielfach an großen Spitalsabteilungen geübte Praxis, einfache Vorfußoperationen den jüngsten Assistenten zu überlassen, rächt sich leider häufig, denn es gibt keine "einfachen" Operationen und jedes nicht adäquat behandelte Fußproblem kann große Folgen nach sich ziehen. So können zum Beispiel nach missglückten Hammerzehen-Operationen Fehlstellungen der Großzehe überhaupt erst entstehen (Hallux valgus), Fersen- und Mittelfußprobleme bis hin zu Knie-, Hüft- und Wirbelsäulenleiden auftreten.

Internationale Spezialisierung auf den Fuß

In den letzten Jahrzehnten wurde die in den USA schon lange geübte Praxis der Spezialisierung auf das Thema Fuß (es gibt sogar eigene Fuß-Universitäten, die Fachärzte für Fußmedizin und Fußchirurgie ausbilden!) auch in Europa eingeführt, wenn auch in deutlich geringerem Ausmaß. Es entstanden Fußgesellschaften und Fußzentren, die sich mit der spezialisierten Behandlung von Fußproblemen beschäftigen, die an großen allgemein-orthopädischen Abteilungen nicht den Stellenwert haben, der notwendig wäre.

Diese Spezialisten bilden auch interessierte Ärzte in Fußmedizin fort.


Meine Spezialisierung

Meinen eigenen Interessen folgend, beschäftige ich mich seit über 20 Jahren (neben dem Knie) mit den Erkrankungen und Behandlungen des Fußes.

Neben wissenschaftlichen Publikationen und nach mehr als 3000 Fußoperationen entstand daraus auch das populärwissenschaftliche Buch "Hilfe bei Fußschmerzen", das 2006 als Patientenratgeber im Kneippverlag erschien.

Da ich mit den (in der wissenschaftlichen Literatur sehr zahlreich beschriebenen) Methoden zur Therapie von Vorfußproblemen wie Hallux valgus, Hammerzehen und Spreizfußbeschwerden nicht immer sehr glücklich war, begann ich seit 2003 Technik-Modifikationen und eigene neue Operationstechniken zu entwickeln.

Da diese Techniken jetzt nach mittlerweile etwa 5000 Operationen sehr ausgereift sind und einem breiten Publikum angeboten werden können, habe ich im Oktober 2007 ein ambulantes Zentrum für Fußchirurgie in meiner Ordination in Wien-Meidling das "House of Hallux" errichtet. Diese neuen Operationen erlauben eine sofortige Belastung des operierten Fußes ohne herausstehende Drähte.

Bei den meisten Patienten treten nur wenig Schwellung und geringe Schmerzen nach der Operation auf, deswegen ist es möglich, diese Operationen ambulant, also ohne die Notwendigkeit eines stationären Aufenthaltes im Krankenhaus,  anzubieten.

Internationales Interesse und Fortbildungen durch Dr. Vitek

Das ärztliche Interesse an meinen Operationsmethoden ist sehr groß, ich war allein im Jahr 2007 mehrmals in England (London, Cambridge und Grantham), Spanien (Salamanca), Russland (Leitung der Meisterklasse für Fußchirurgie in Tomsk) und Deutschland (München und Tuttlingen), um meine Methoden im Rahmen von Kongressen, Seminaren und Workshops zu erklären und zu unterrichten.

Im Frühjahr 2008 habe ich in Wien an der Sigmund-Freud-Privatuniversität den 1. V-tek Fußchirurgie-Kurs für Fußoperateure abgehalten, dem weitere Kurse im anatomischen Institut der Medizinischen Universität Wien folgten. Im Herbst 2008 hielt ich in Cleveland, Ohio (USA) Vorträge und einen ausgiebigen Workshop (Möglichkeit für Fußchirurgen, die Methoden an der Leiche zu üben).

Weitere Workshops und Vorträge fanden im Dezember 2008 in München und im März 2009 in Going bei der Int. Tagung der österreichischen Gesellschaft für Fußchirurgie statt. Mehrere Publikationen dieser Methoden sind in internationalen Fachzeitschriften erschienen und weitere wurden eingereicht. Weitere Einladungen zu Vorträgen und Auslandsoperationen führten mich in den Folgejahren in viele weitere Länder Europas, nach USA, Mexico, Argentinien und Indonesien. Es folgten Professuren in Malta (an einer staatlich nicht anerkannten Weiterbildungs-Uni) und in Mexico (an der sehr großen, staatlich anerkannten Universidad Autonoma de Guadalajara, deren Diplome auch ohne Nostrifizierung in den USA anerkannt werden).

Vorträge für Fachärzte verbunden mit Operationsanleitungen an Patienten oder an Leichenfüßen, E-Mail-Beratung von operierenden Fachärzten anhand von Röntgenbildern und Krankengeschichten sowie Vorträge und Ganztagesseminare für Patienten gehören nunmehr seit Jahren zu unserem normalen Alltag.

Trotzdem ist die Entwicklung nie abgeschlossen und die Operationen werden aus der reichhaltigen täglichen Erfahrung heraus immer weiter verbessert. Der "letzte Schrei" sind nun minimal invasive Korrekturen mit möglichst kleinen Schnitten.

Die "Kleinschnitt-Technik" wird allerdings nicht um jeden Preis angewendet, so wie das zunehmend in Frankreich, Spanien und Italien der Fall ist. Dort häufen sich auch die bedenklichen OP-Ergebnisse. Wir verwenden minimal invasive Zugänge nur dann, wenn sie trotzdem eine anatomische Korrektur zulassen.


Entwicklung der V-tek Methode

Unsere Entwicklung ist seit 2005 international x-fach bewährt:

  • Fußoperationen ohne Bohrdrähte - daher keine Eintrittspforten für Keime, keine Komforteinbußen, sofortige Bewegung der Gelenke für schnellere Wiederherstellung, statt Knorpelverlust und Verwachsungen bei Fixation durch Bohrdrähte.

  • Anatomische Korrektur statt Knochenentfernung an der Hammerzehe - keine wackeligen Stummelzehen, kein Längenverlust der Zehe, guter Abstoß beim Gehen und Laufen statt Quasiamputation mit der üblichen Hohmanntechnik.

  • Verlässliche, sichere Hallux-Korrektur - mit kleinsten Schnitten bei leichten Abweichungen.

  • Anatomische Korrektur beim Hallux ohne Längenverlust - auch bei massiven oder sogar bizzaren Deformitäten, kein Transfer der Bodenkräfte auf die kleinen Ballenköpfchen mit nachfolgenden Ballenschmerzen.

  • Möglich geworden dank neuer Implantate und OP-Methoden - die OP-Technik richtet sich nach dem Grad der Abweichung. Es kommen sechs verschiedene OP-Techniken beim Hallux und fünf verschiedene Techniken bei der Hammerzehe zur Anwendung - je nach Ausprägung und Stadium. Die Implantate sind aus Titan und werden (normalerweise) nicht entfernt. Angepasstes Vorgehen an den Patienten und an den jeweiligen Fuß, statt "Scheren über einen Kamm" mit einer einzigen OP-Technik.
  • Nach allen Operationen sofort voll belastbar - auch bei maximalen Korrekturen.


Von Dr. Michael Vitek Prof inv. UAG

(Universidad Autonoma Guadalajara Villahermosa Tabasco Mexico)

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